Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.

Schmerztherapie
Schmerztherapie

Schmerztherapie in Dresden

Schmerzen? Oh nein – keiner will sie haben. Und Schmerzen können so sehr verschiedenartig sein und nervig und schlafraubend. In meine Naturheilpraxis kommen die Patienten mit akuten aber überwiegend mit chronischen Schmerzen, meist schon wochen- oder sogar monatelang. Schmerztabletten haben oft schon ihre Nebenwirkungen gezeigt. Magen, Nieren oder die Leber melden sich bereits zu Wort…Oder die Tabletten helfen gar nicht mehr. Dann hängt man vielleicht in der Gedankenschleife: „…wann hört das endlich auf und warum gerade ich…ich mach doch schon so viel“!

Was interessiert in der Schmerzanamnese?

Als Heilpraktikerin interessiert mich natürlich, wo und wie genau die Schmerzen sind. Sie können stechend, krampfend, brennend oder diffus sein oder noch ganz anders. Und die Ursache? Wir wissen in der Ganzheitsmedizin längst, dort wo es schmerzt, muss nicht gleichzeitig die Ursache liegen. Kann aber muss nicht. Das klingt für manche etwas ungewohnt. Das heißt dann in der Konsequenz, der Schmerz muss auch nicht immer am jeweiligen Ort – dort wo er sich zeigt und ausdrückt – behandelt werden. So ist doch der Schmerzort beziehungsweise das Schmerzempfinden oft nur das Ende einer langen Kette von physiologischen sowie psychischen „Unregelmäßigkeiten“.

Wo ist der Schmerz am meisten?

Laut Statistik sind es die Schmerzen im Rücken, dicht gefolgt vom Spannungskopfschmerz und der Migräne. Dann erst kommen die Gelenkschmerzen und der Tumorschmerz. 

  • Rückenschmerzen: Der erste Gedanke sind die Haltungsfehler und die Bewegungsarmut im Allgemeinen. Osteopathen und Chiropraktiker sind hier die ersten wichtigsten „Anlaufpunkte“. Danach beziehungsweise parallel rückt der Stoffwechsel in seiner ganzen Breite in den Focus und natürlich parallel auch die Psyche.
  • Kopfschmerzen und Migräne: Sie sind eine muskuläre und / oder eine neurologische Erkrankung. Die Begleitsymptome sind außerordentlich vielfältig. Neben den fast unerträglichen Schmerzen zeigen sich Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und anderes. Oft sind die klassischen Auslöser bekannt, wie zum Beispiel Stress oder schlechter Rotwein. Aber so manches Mal auch nicht. Nicht immer hat das Schmerzgeschehen eine nachvollziehbare Logik.
  • Gelenkschmerzen: vor allem betrifft es die Wirbelgelenke, die Schultern und die Knie. Das ist meist auch zuerst ein „Fall“ für die Körpertherapeuten, zur Korrektur einer eventuellen Schonhaltung und zur Richtigstellung der Gelenke und des umliegenden Gewebes.
  • Tumorschmerz: Der Schmerz drückt aus sich selbst heraus, sozusagen „um sich herum“ auf Umliegendes, eventuell auch extrem auf Nerven. Entzündungen sind oft die Folge…Diese Art von Schmerzen brauchen unbedingt die Ganzheitsbehandlung und oft auch Opiate – also „richtige schwere Schmerzmittel“. 

Schmerztherapie in der Naturheilkunde

Wo fangen wir an mit unserer Therapie? Wir sind in der Naturheilkunde aufgerufen, die wirklichen Ursachen der Schmerzen zu finden. Ohne dem verlieren wir uns auch in der Symptombehandlung. Ich habe nichts gegen Schmerzmittel – im Gegenteil – wir sollten froh sein, dass es sie gibt. Aber deren Verabreichung und Einnahme hat noch nichts mit Heilung zu tun. Eigentlich nur mit dem Aushalten von Schmerzen, wie immer diese auch sein mögen. 

Wir wollen wieder die Grundregulation beziehungsweise die Interaktion von Körper – Seele – Geist betrachten und in ihre Harmonie zurückführen. Wie immer geht es auch hier um eine fundierte Anamnese, die den Körper beschreibt und gleichermaßen tief in die Seele hineinführt. Wir schauen uns an, wo ist der Mensch – also wo sind Sie aus Ihrer Mitte gefallen? Warum meldet sich der Körper mit Schmerzen? 

Auf der körperlichen Ebene betrachten wir uns die kausale Kette von: Ernährung – Verdauung – Stoffwechsel – Gleichgewicht von Säuren und Basen – Ablagerungen – Schmerz! Heißt das, der Schmerz hängt von der Ernährung ab? In vielen Fällen ist die (Fehl-) Ernährung wirklich ein begünstigender Faktor. Oft hilft schon eine Ernährungsumstellung ohne Schweinefleisch und weniger Weizenprodukte. Weniger oder kein Zucker. Weniger Alkohol und keine Kuhmilch. Vielen Menschen sind diese Zusammenhänge noch gar nicht bewusst. Vielleicht fehlt auch einfach nur ein Stoff? Magnesium zum Beispiel? Und deshalb Wadenkrämpfe in der Nacht? Das Element Magnesium setzt die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln herab und beeinflusst maßgeblich die Muskelkontraktion der Bewegungsmuskeln, des Herzens, der Gebärmutter und und und…

Es kann aber auch mal die Akupunkturnadel eine große Hilfe sein. Genauso ein feuchtwarmer Umschlag. Doch selten geht die Gesundung ohne eine grundsätzliche Sanierung des entsprechenden Milieus. Nicht zu vergessen und eigentlich allem voran sei hier allerdings die ursachenaufdeckende Psychotherapie bei chronischen Schmerzen genannt. Meist liegen die Ursachen im Unbewussten…

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