Dunkelfeldmikroskopie in Dresden

Dunkelfeldmikroskopie Blut
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Das Blut – ein ganz besonderer Lebenssaft? Ja! Als „flüssiges Organ“ zeigt es uns sehr viel über den Körper, z. B. über den aktuellen Stoffwechsel, die Aktivität des Immunsystems und noch viel viel viel mehr. Zur Betrachtung unseres Lebenssaftes setze ich vor allem die Untersuchung des Blutes mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie ein. Diese einzigartige Beobachtungs- und Analysemöglichkeit gibt mir die ebenso einzigartige Chance, sofort Aussagen zur Qualität des Blutes zu machen. Sie wissen, die quantitativen Aussagen finden Sie im klassischen Labor-Blutbefund, der nach bestimmten Referenzbereichen ausgewertet wird. Liegen Ihre Werte im Referenzbereich, dann sagt man, es sei alles gut. Sind Ihre Werte darüber oder darunter, dann werden meist weitere Untersuchungen veranlasst. Liegen Ihre Werte in der Norm und es geht Ihnen trotzdem nicht gut – dann…ja, was dann?

Was ist anders mit der Dunkelfeldmikroskopie?

Ich zeige Ihnen an Ihrem – auf dem Objektträger aufgetragenen – Vitalblut unter anderem die Struktur, die Form und die Größe der Erytrozyten – das sind die roten Blutkörper. Wir sehen deren eventuellen parasitären Befall oder auch die mögliche Agglutination, das heißt eine Verklebung oder die sogenannte Geldrollenbildung. Wir können ganz genau sehen, ob Ihr Blut den Sauerstoff gut binden kann, damit die Zellen wiederum ihren notwendigen Kraftstoff bekommen können. Wir sprechen hier von Zellatmung, einer der Grundbedingungen für körperliches Wohlbefinden überhaupt. Viele Erschöpfungszustände haben hier ihre physiologischen Wurzeln.

Ganz eindeutig sehen wir auch klare Bilder zur Viskosität, also zur Fließfähigkeit des Blutes. Sind die Erytrozyten frei fließend und bewegen sich spiralförmig durch die Gefäße – dann ist meist auch der Blutdruck im Limit. Wir können auch „Gebilde“ in Mengenordnungen sehen, die eigentlich so nicht im frei fließenden Blut sein sollten – also gewissermaßen harnpflichtige Substanzen. Im Plasma sieht man auch allzu oft diese sogenannten Filite. Diese sehen so aus wie nadelförmige Gebilde – fast wie Spinnweben – die es ja nun wahrlich nicht sind…Sie sind häufig eine Begleiterscheinung bei Durchblutungsstörungen, und Stauungen verschiedenster Art. Oft bauen sie sich wieder ab, wenn die Ernährung korrigiert, die Leber aktiviert und bestimmte Vitamine (vor allem Vitamin B12, B6 und Folsäure) zugeführt werden. 

Und wir können die Leukozyten betrachten. Das sind die weißen Blutkörper als die besonderen Repräsentanten des Immunsystems. Es zeigen sich uns in der Dunkelfeldmikroskopie gleichsam äußerst vielfältige Strukturen und Formen im Blut. Wir sehen deren Ausreifung, die Größe und sogar – wenn wir genau hinschauen – die Arbeitsweise. Wir sehen die Bewegung in ihnen, sozusagen das bunte Treiben in den weißen „Leukos“.

Eindeutig erkennbar sind bakterielle Belastungen und überhaupt parasitäres Geschehen im Blut. Meist ist das auch Ausdruck konkreter Symptome oder Störungen. Ein klassischer Labor-Blutbefund könnte das dann jederzeit quantitativ belegen. 

Je veränderter sich das Blut darstellt, umso mehr Hinweise bekommen wir zum Immunsystem und zum Gesundheitszustand ganz allgemein. Frühe Organbelastungen sehen wir bereits in der Veränderung der Struktur des Blutes – lange schon, bevor der quantitative Wert im klassischen Laborbefund selbiges anzeigt. Mit anderen Worten: wir haben hier auch eine hervorragende und helfende Diagnoseform zur Früherkennung von chronischen Krankheiten. Neben den quantitativen Bestimmungen im klassischen Laborbefund erhalten wir hier sofort am Mikroskop die qualitative Sicht und damit wird das Blutbild eigentlich erst rund.

Und dann? Wie wird behandelt?

Hier zeigt sich dann die ganze beeindruckende Breite der Naturheilkunde. Je nach Sicht und Befund entscheiden wir gemeinsam, wie am Besten vorzugehen ist. Also was Ihr Körper und was natürlich auch Ihre Seele braucht. Auch sie drückt sich über das Blut aus. Ist sie frei und fröhlich – dann sind die Erythrozyten selten verklebt. Das klingt nicht sehr wissenschaftlich, aber was weiß die Wissenschaft wirklich über die Seele? Diese drückt sich nicht in Zahlen oder Referenzbereichen aus. Man kann sie auch nicht in der Größe und Ausdehnung messen. Doch im Sinne der Psychosomatik wirkt die Seele immer in der Körper hinein.

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