Meditation

Meditation in Dresden

In der Meditation geht es ganz einfach darum, man selbst zu sein und sich allmählich darüber klarzuwerden, wer das ist.

Jon Kabat-Zinn

Frau meditiert
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Meditation

In den letzten Jahren hören und lesen wir viel davon. Es ist mittlerweile schon ein Modewort geworden und absolut „trendy“. Ja aber warum ist das so? Es gibt verschiedene Gründe, warum die Meditation oder das Meditieren gewissermaßen in aller Munde sind.

Meditation zum Einen:

kann es das Bestreben und vielleicht schon der Zwang sein, die Leistungskraft zu erhöhen, um den ständig wachsenden Anforderungen in Familie und Arbeitsleben und letztlich dieser ganzen Welt besser und erfolgreicher zu gerecht zu werden. Die darauf ausgerichteten Meditationen sind dann oft eingebettet in sogenannte Persönlichkeits- und Erfolgsstrategien. Oder einfach nur zum „Abschalten“ – mal das Hamsterrad kurz anhalten, um dann scheinbar beruhigt und gestärkt wie gewohnt weiterzumachen, weiterzustreben und weiterzukämpfen. Nicht selten werden dann auf die alten Konditionierungen einfach nur neue gelegt – meist ohne dauerhaften Erfolg. Oder es werden dann mal fix paar falsche „Glaubenssätze“ ausgetauscht. Und dann: die Psychosomatik lässt grüßen!

Meditation zum Anderen:

und das ist der wirkliche Sinn:

  • geht es um die notwendige Stille in unserem Inneren – viele Menschen haben sie in der Hektik des Alltags längst vergessen oder verloren 
  • geht es darum, die ständige Gedankenspielerei abzuschalten, denn irgendwas denkt man ja immer
  • es geht darum immer mehr wirklich GEDANKENFREI zu sein – denn irgendwas denkt man ja immer (nicht so einfach, dem Gedankenfluss einfach abzuschalten) 
  • es geht darum, still zu sein und Stille spüren zu können – das halten einige gar nicht aus – sie brauchen ständig Reize und Anforderungen
  • es geht um das Loslassen – um das immer weniger Identifizieren mit dem, was wir nicht sind…
  • es geht um das urteilsfreie Betrachten von dem, was uns umgibt
  • es geht um das einfach SEIN

So kann es möglich sein ganz andere, bisher unbekannte Bewusstseinszustände zu erleben oder bestimmte Erfahrungen zu machen, die da heißen: 

  • Stille und Leere
  • Hier und Jetzt
  • Frieden und Froh-SINN

Meditation kontra Verstand? Verstand kontra Meditation?

Ja, so scheint es! Der Verstand ist in Unruhe. Dann sind es auch die Nerven. Ständig aktiv. Immer was zu denken – immer was zu tun – bloß keine Ruhe aufkommen lassen! Und wenn man dann doch mal die Ruhe und sie Stille will, dann geht das nicht einfach so. Der Antreiber treibt an im gut bekannten Hamsterrad – im ebenso bekannten Tempo oder sogar schneller und immer schneller. 

Und wie ist das nun mit unserem wirklichen Potential? Können wir da herankommen? Können wir es entdecken? Ist es uns überhaupt zugänglich? Wieder mal Fragen über Fragen! Doch: Wenn der Verstand beruhigt ist, wenn wir in Stille und in Meditation – also in unserer Mitte sind – dann können wir unserem angelegten Potential immer näher kommen. 

In der tiefen Entspannung begegnen wir den auferlegten Konditionierungen und den daraus folgenden Denk- und Gefühlsblockaden. Wir lernen uns auf eine andere Art kennen…wir erfahren zunehmend – wer und was und wo wir wirklich sind! Das ist wiederum einer der wichtigsten Aufträge oder Aufgaben unseres jetzigen DASEINS! Manche nennen es auch „Lebensaufgabe“.

Meditation - Technik oder Zustand?

Es gibt unzählige Meditationsformen und -Techniken. Nennen wir sie hier einfach mal: die stillen, die geführten und die aktiven Meditationen. Nicht zu vergessen die sogenannten Atemmeditationen! Wenn wir Meditation verstehen wollen als: „Die Mitte finden oder in der Mitte sein“, dann ist das ein Zustand, in dem das Denken eine völlig untergeordnete Rolle spielt. Meditation – als „Technik und Aktion“ ist nicht das Gleiche wie wirklich in der Mitte sein, aus der Mitte zu heraus fühlen und gleichsam aus ihr heraus zu handeln. Und das nicht bloß eine viertel Stunde am Tag, sondern immer zumindest immer öfter…es kann heute schon beginnen! HIER und JETZT

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